Allgemeine Geschäftsbedingungen der max2-consulting GmbH

für den Online-Shop max2shop.max2.eu

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter

1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen der max2-consulting GmbH, Fichtenstr. 45, 82110 Germering (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

1.2 Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Peter Fürsicht. Registergericht: Amtsgericht München, HRB 216215. USt-IdNr.: DE298356562. Kontakt für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen: werktags von 9:00 bis 17:00 Uhr, Telefon +49 (0)89 2351 5690, E-Mail info@max2-consulting.de.

1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist, wer bei Abschluss des Vertrags in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

1.4 Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand / Leistungen

2.1 Der Anbieter verkauft ausschließlich: (a) Teilnahmetickets für Präsenz-Seminare mit festem Termin und Veranstaltungsort in München (z. B. „WordPress First Steps“, „WordPress + KI Bootcamp“); (b) digitale Dienstleistungen (z. B. DSGVO-Schnellcheck, Speed-Boost, Website-Wintercheck); (c) 1:1-Online-Coaching sowie weitere Beratungs- und Wartungsleistungen.

2.2 Es erfolgt keine Lieferung körperlicher Waren und kein Versand. Sämtliche Leistungen sind Dienst- bzw. Veranstaltungsleistungen.

2.3 Die Darstellung der Leistungen im Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Maßgeblich für Inhalt und Umfang der Leistung ist die jeweilige Leistungsbeschreibung auf der Produktseite.

§ 3 Vertragsschluss

3.1 Durch Anklicken des Bestellbuttons geben Sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die im Warenkorb enthaltenen Leistungen ab.

3.2 Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E-Mail (Bestelleingangsbestätigung). Diese Bestätigung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar. Der Vertrag kommt zustande mit der Versendung einer ausdrücklichen Auftrags- bzw. Buchungsbestätigung, mit der Bereitstellung des Tickets bzw. Zugangs oder mit Beginn der Leistungsausführung, spätestens jedoch mit der Zahlungsanforderung.

3.3 Der Vertragstext wird gespeichert; die Bestelldaten und diese AGB werden Ihnen per E-Mail übermittelt.

§ 4 Preise und Umsatzsteuer

4.1 Alle angegebenen Preise sind Endpreise und verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Versand- oder Lieferkosten fallen nicht an, da keine Warenlieferung erfolgt.

4.2 Etwaige Entgelte des Zahlungsdienstleisters trägt der Anbieter, soweit nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.

§ 5 Zahlungsbedingungen

5.1 Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Novalnet AG. Zur Verfügung stehen insbesondere Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Kauf auf Rechnung und PayPal, soweit für die jeweilige Leistung angeboten.

5.2 Der Kaufpreis ist mit Vertragsschluss zur Zahlung fällig. Bei Kauf auf Rechnung ist der Betrag innerhalb der auf der Rechnung genannten Frist ohne Abzug zu zahlen.

5.3 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Mit der Zahlungsabwicklung kann der Anbieter die Novalnet AG beauftragen; insoweit gelten ergänzend deren Bedingungen und Datenschutzhinweise.

§ 6 Durchführung der Seminare

6.1 Seminare finden zu dem auf der Produktseite genannten Termin und Veranstaltungsort statt. Das Teilnahmeticket berechtigt zur Teilnahme der gebuchten Personenzahl.

6.2 Der Anbieter ist berechtigt, ein Seminar bei Nichterreichen einer angegebenen Mindestteilnehmerzahl, bei kurzfristigem Ausfall des Referenten oder aus sonstigen wichtigen Gründen abzusagen oder zu verlegen. In diesem Fall wird der Kunde unverzüglich informiert; bereits gezahlte Entgelte werden vollständig erstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit den Anbieter kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft.

§ 7 Stornierung, Umbuchung und Ausfallentschädigung (Seminare)

7.1 Diese Stornoregelung gilt, soweit dem Kunden kein gesetzliches Widerrufsrecht (mehr) zusteht, insbesondere bei Unternehmern im Sinne des § 14 BGB sowie nach Ablauf oder Erlöschen der Widerrufsfrist (§ 9). Steht dem Kunden ein Widerrufsrecht zu und übt er es fristgerecht aus, gehen die Folgen des Widerrufs dieser Stornoregelung vor.

7.2 Der Kunde kann bis 14 Tage vor dem Seminartermin kostenfrei stornieren oder, soweit verfügbar, kostenfrei auf einen späteren Termin umbuchen.

7.3 Sagt der Kunde später ab oder erscheint er nicht zum Seminar, ohne dass der Anbieter dies zu vertreten hat, ist der Anbieter berechtigt, eine pauschale Ausfallentschädigung in folgender Höhe des Teilnahmeentgelts zu verlangen:

  • 13 bis 7 Tage vor dem Termin: 50 %;
  • ab 6 Tage vor dem Termin sowie bei Nichterscheinen: 90 %.

Maßgeblich für die Berechnung ist der Zugang der Absage in Textform (z. B. E-Mail) beim Anbieter.

7.4 Der Kunde kann bis zum Seminarbeginn jederzeit kostenfrei einen Ersatzteilnehmer benennen, sofern dieser die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. In diesem Fall entfällt die Ausfallentschädigung.

7.5 Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter durch die Stornierung kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als die jeweilige Pauschale entstanden ist. Der Anbieter lässt sich auf die Ausfallentschädigung ersparte Aufwendungen sowie Erlöse aus einer anderweitigen Vergabe des Seminarplatzes anrechnen.

§ 8 Erbringung digitaler Dienstleistungen und Coaching

8.1 Digitale Dienstleistungen und Coaching werden nach Terminvereinbarung bzw. nach Eingang der für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Zugänge erbracht.

8.2 Der Kunde stellt die erforderlichen Mitwirkungsleistungen (z. B. Zugänge, Daten, Erreichbarkeit) rechtzeitig bereit. Verzögerungen, die auf einer nicht rechtzeitigen Mitwirkung des Kunden beruhen, hat der Anbieter nicht zu vertreten.

§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher

9.1 Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der dort abgedruckten Belehrung.

9.2 Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen und Seminaren vorzeitig, wenn der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat und der Kunde dem Beginn der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist ausdrücklich zugestimmt sowie seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB). Hat der Kunde den Beginn der Ausführung während der Widerrufsfrist verlangt und widerruft er vor vollständiger Erfüllung, schuldet er für die bereits erbrachte Teilleistung Wertersatz nach § 357a Abs. 2 BGB.

9.3 Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.

§ 10 Gewährleistung und Haftung

10.1 Für die Leistungen gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Es handelt sich um Dienst- bzw. Veranstaltungsleistungen; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

10.2 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

10.3 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes.

§ 11 Speicherung des Vertragstextes

Der Anbieter speichert den Vertragstext und übersendet dem Kunden die Bestelldaten sowie diese AGB per E-Mail. Diese AGB können jederzeit unter max2shop.max2.eu eingesehen werden.

§ 12 Streitbeilegung

Die Europäische Kommission betreibt keine Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) mehr; ein entsprechender Verweis entfällt. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit (§ 36 VSBG).

§ 13 Schlussbestimmungen

13.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher, gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden.

13.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand München.

13.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Stand: 7. Juni 2026